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  • AutorenbildManfred Lang

013 | Ein peinlicher Wutschreiber

Naja – eigentlich ist David Schalko ein sehr guter Regisseur.

 Kritisch, zynisch, satirisch – alles mit ein bissl Untergriffigkeit.

Und dann hält er bei der Nestroy-Preis-Gala eigentlich eine ziemlich doofe Rede. Standard 14.November 2017

Nicht zynisch, nicht satirisch, nicht kritisch – nur vorauseilend zornig

Und kauderwelschig. Und mischimaschig.

Soll jetzt die Kunst brandgefährlich sein oder nicht.

Will Schalko  nun ein Kunstministerium oder nicht.

Ist ein möglicher Burschenschaftminister jetzt gegen brandgefährliche Kunst. Oder ist solch einer selbst brandgefährlich.

Tät Schalko gar gern die Regierungssondierungen beeinflussen oder ist ihm das zu brandgefährlich. Kann die Kunst in Österreich ohne Staat überleben, oder muss sie verdorren.

Aber Hallo – was hat die Kunst überhaupt mit Staat zu tun???

Ist die Kunst nicht Kunst an sich – seit Jahrtausenden?

Und der sich treue Künstler unabhängiger Künstler, der vielleicht in brandgefährlichen Staatsgebilden einfach überleben will und trotzdem tolle Kunstwerke schafft? Ohne Staat und immer schon. Manchmal einfach und manchmal schwierig.

Dass ein Filmregisseur Geld für seine Arbeit benötigt ist klar. Ein vorauseilend wütender Filmschaffender, der nicht weiß, wie die Koalitionsverhandlungen ausgehen, sollte nicht im Namen der Kunst vorwegräsonieren. Bringt definitiv nix.

 

 

 

mml

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